
Mein weg
Über Jess
Ich glaube nicht an Perfektion.
Ich glaube an einen Alltag, der sich gut anfühlt.
Mein Weg
Warum es „Alltag in Balance“ gibt
Lange Zeit war ich überzeugt, die perfekte Ernährung gefunden zu haben.
Mit jeder neuen Ernährungsform hatte ich das Gefühl, der optimalen Ernährungsweise ein Stück näherzukommen. Ich beschäftigte mich intensiv mit Ernährung, probierte zunächst Low Carb aus, später eine überwiegend vegane und rohvegane Ernährung, entdeckte Wildkräuter für mich und machte sogar einen Ausflug in die ketogene Ernährung. Irgendwann war ich überzeugt: Je natürlicher und „reiner“ meine Ernährung war, desto besser musste sie für meinen Körper sein.
Mit der Zeit wurden die Regeln jedoch immer strenger.
Gemeinsames Essen mit Freunden oder der Familie wurde plötzlich kompliziert. Immer häufiger hörte ich mich sagen:
„Nein, das esse ich nicht.“
„Nein danke.“
„Ich habe keinen Hunger.“
Manchmal stimmte das sogar. Oft aber nicht.
Ich hatte gelernt, Lebensmittel in „gut“ und „schlecht“ einzuteilen. Alles, was nicht in mein Ernährungskonzept passte, wollte ich vermeiden – selbst dann, wenn ich eigentlich Lust darauf hatte.
Irgendwann geriet dieses System ins Wanken.
Nach einer kleinen Ausnahme fiel es mir plötzlich unglaublich schwer, wieder zu meinen strengen Regeln zurückzukehren. Was vorher selbstverständlich gewesen war, fühlte sich auf einmal unmöglich an.
Ich wollte wieder „perfekt“ essen – doch je mehr ich versuchte, die Kontrolle zurückzugewinnen, desto mehr verlor ich sie.
Aus einzelnen Ausnahmen wurden Heißhungerattacken. Mein Magen war häufig wortwörtlich bis zum Rand gefüllt. Danach folgten Schuldgefühle und der feste Entschluss, am nächsten Tag wieder alles richtig zu machen.
Doch genau dieser Kreislauf begann immer wieder von vorne.
Rückblickend war ich zeitweise erschreckend nah daran, eine ernsthafte Essstörung zu entwickeln. Nicht, weil mir Wissen über Ernährung fehlte – sondern weil ich glaubte, Gesundheit müsse perfekt sein.
Erst als ich aufhörte, in Extremen zu denken, veränderte sich etwas.
Ich begann zu verstehen, dass mein Körper weder Perfektion noch ständige Kontrolle braucht. Er braucht eine Ernährung, die auch an stressigen Tagen funktioniert. Eine Ernährung, in der Platz für Gemüse genauso ist wie für ein Stück Schokolade, ein Würstchen beim Grillabend oder eine Handvoll Chips – ohne schlechtes Gewissen und ohne das Gefühl, versagt zu haben.
Heute gibt es für mich nicht mehr nur Schwarz oder Weiß.
Es gibt die Grauzone.
Und genau dort findet für mich Balance statt.
Denn Gesundheit braucht keinen perfekten Plan. Sie braucht einen Weg, der dauerhaft zum eigenen Leben passt.
Aus diesem Grund begleite ich heute Menschen nicht dabei, den perfekten Ernährungsplan zu finden. Sondern ihren eigenen Weg – einen Weg, der sich dauerhaft in ihr Leben integrieren lässt
Mein Weg
Was mich außerdem geprägt hat
Mein Berufsalltag
Viele Jahre habe ich in der Rechtsbranche gearbeitet – in einem Umfeld, das von Verantwortung, engen Fristen und hohem Leistungsdruck geprägt war. Dort habe ich erlebt, wie leicht die eigenen Bedürfnisse im Alltag in den Hintergrund geraten. Diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute: Gesundheit muss auch dann funktionieren, wenn das Leben gerade alles andere als entspannt ist.
Meine Mutterschaft
Seit ich Mutter bin, hat sich mein Blick auf Gesundheit noch einmal verändert. Ich habe gelernt, dass ich gut für mich sorgen muss, um langfristig gut für meinen Sohn da sein zu können. Freiräume sind für mich kein Luxus, sondern eine wichtige Voraussetzung, um Kraft, Geduld und Gelassenheit zu bewahren.
Meine Leidenschaft
Wenn ich Motorrad fahre, fühle ich mich leicht. Ich liebe das Gefühl von Freiheit, den Fahrtwind und die kleinen Veränderungen der Umgebung – den Duft des Waldes, die warme Luft in der Stadt oder die kühle Brise am Abend. Für mich erinnert jede Fahrt daran, dass Lebensqualität oft in den einfachen Momenten liegt.
Ob im Berufsalltag, als Mutter oder auf dem Motorrad – immer wieder habe ich gelernt, wie wichtig es ist, auf die eigenen Ressourcen zu achten. Denn nur wer gut für sich selbst sorgt, kann auch langfristig für andere da sein.
Mein Weg
Meine Werte
Nachhaltigkeit
Veränderung darf wachsen.
Ich setze auf Gewohnheiten, die langfristig bleiben – nicht auf kurzfristige Erfolge.
Denn kleine Schritte verändern oft mehr als große Vorsätze.
Alltagstauglichkeit
Gesunde Gewohnheiten müssen in dein Leben passen.
Nicht jeder Tag ist gleich – und genau das darf deine Ernährung widerspiegeln.
Denn nur was alltagstauglich ist, bleibt auch langfristig bestehen.
Leichtigkeit
Veränderung braucht Verständnis, nicht Perfektion.
Ein Ausrutscher macht dich nicht erfolglos – er macht dich menschlich.
Du darfst freundlich mit dir selbst umgehen.
Balance
Gesundheit kennt nicht nur Schwarz oder Weiß.
Zwischen Verzicht und Maßlosigkeit liegt der Weg, der wirklich zu dir passt.
Dort entsteht echte Balance.
Erwartungen
Was dich bei mir erwartet
Nicht bei mir
✗
Verbote
✗
Starre Ernährungspläne
✗
Kalorienzählen als Pflicht
✗
Schuldgefühle
✗
Perfektion
Dafür umso mehr
✓
Einen offenen Blick auf deine Situation
✓
Wissenschaftlich fundierte Empfehlungen
✓
Alltagstaugliche Lösungen
✓
Ehrliche Gespräche
✓
Orientierung statt Überforderung
Ausbildung
Ausbildung & Qualifikationen
Fachliche Grundlage
Zertifizierte Ernährungsberaterin (seit 2019)
Wissenschaftlich fundierte Ernährungsberatung
Individuelle Begleitung statt Standardpläne
Zusätzliche Qualifikationen
Ausbildung zur Kräuterfrau
Fastenbegleitung & eigene Fastenerfahrung
Kraftsportlerin (seit 2016)
Persönliche Erfahrung
Eigene Erfahrungen mit Essdruck und Perfektionismus
Gesundheit neu gedacht – ohne Verbote
Balance statt ständiger Selbstkontrolle
Du musst dein Leben nicht perfekt machen.
Manchmal reicht es, wenn es sich wieder leichter anfühlt.
Wenn du dir eine Ernährung wünschst, die wirklich zu deinem Alltag passt, begleite ich dich gerne.
